Ein neuer Ansatz für die Behandlung
von Demenzerkrankungen
und Alzheimer-Krankheit

 

 

Methode Doktor Statnikov. Alzheimer-Krankheit

Кадровое агентство Smart Hunter

Methode Doktor Statnikov - kein Allheilmittel, aber eine Chance!

Ich möchte Ihnen gerne erzählen, wie in meiner privaten ärztlichen Tätigkeit das Thema Alzheimer-Krankheit aufkam und warum ich inzwischen in der Lage bin, Ergebnisse zu erzielen, die andere Ärzte noch nicht erreichen.

Vor ein paar Jahren erkrankte der Vater meines engen Freundes schwer, und weil mir diese Person sehr wichtig war, sträubte sich etwas in mir, ihm zu sagen dass ich nicht in der Lage bin ihm zu helfen; Ich wollte vor dieser Krankheit nicht kapitulieren! Allerdings musste ich ihn warnen, dass sein Vater mein erster Alzheimer-Patient sein würde, den ich alleine, also ohne Kollegen (wie bis dahin) behandeln sollte.

Als die Krankheit bei ihm vor 5 Jahren diagnostiziert wurde, war er 50 Jahre alt. Damals wurde er von deutschen Kapazitäten vollständig untersucht – jedoch ohne irgendeine Therapie von der Klinik entlassen. Während der folgenden fünf Jahre brachte mein Freund seinen Vater zu diversen Uni-Professoren und anderen Fachärzten, ohne dass es etwas gebracht hätte. Manche Spezialisten waren bemüht, ihn – irgendwie – zu behandeln, aber im Endeffekt kam von allen die gleiche stereotype Antwort: „Diese Krankheit kann derzeit noch nicht geheilt werden.“

Anfangs wandte ich mich an die Professoren, welche die Diagnose Alzheimer-Krankheit – vollkommen zu Recht – bei meines Freundes Vater stellten, in der Hoffnung, dass diese mir bei meinen Bemühungen weiterhelfen könnten. Bei diesen Gesprächen beriefen sich meine Gesprächspartner immer auf die gängigen Forschungsergebnisse, aufgrund deren eine Behandlung von Alzheimer – nach ihrem Dafürhalten – keine Perspektive hätte.

Da wurde mir klar, dass die Vertreter der sogenannten Evidenz-Medizin ein abgeschlossenes System bilden, das keine Erkenntnisse von außerhalb ihrer Forschung eine Berechtigung zukommen lässt. Dabei bedenken diese meine Kollegen aber nicht, dass die betroffenen Patienten wegen genau dieser Einstellung den Rest ihres Lebens gegen verschlossene Türen laufen werden – nicht wahrhaben wollend, dass es keine Heilung oder Linderung für sie gebe.

Letztendlich sind so die Verwandten all dieser Alzheimer-Kranken gezwungen, sich dem Schicksal zu ergeben, dass die Krankheit ihrer Lieben eben nicht heilbar ist. Ich versuchte, mich in diese Leute hineinzuversetzen, die sich völlig ausgeliefert und machtlos fühlen mussten gegenüber dieser Krankheit – dank einer Ärzteschaft, die sich zwar formaljuristisch völlig korrekt verhält, der aber anscheinend jegliche

Empathie verloren gegangen war. In diesem staatlich hochreglementiertem System prallen die Wünsche und Nöte der Patienten zusammen mit einem mitleidlosen Gesundheitssystem. Meine Ärger darüber war enorm: Ich fühlte mich einfach verpflichtet, eine wirksame Therapie zu finden!

Anleitung eines „Schwarzen Schafes“

Doch jetzt will ich zuerst einmal vom Thema Alzheimer-Krankheit abschweifen, um von einem Fall zu erzählen, der zu einem Wendepunkt für mein Leben als Arzt wurde. Mir scheint sinnvoll, diese Geschichte zu erzählen, weil sie verdeutlicht, wie ich zu meiner heutigen Einstellung gekommen bin: Vor vielen Jahren in Russland war ich gezwungen, einen neu gewonnenen Freund zu behandeln. In seiner Kindheit wurde bei ihm Poliomyelitis (kurz: Polio) erkannt. Er war zwar ein kräftiger, 36 Jahre alter Mann, aber die Krankheit entstellte sein Gesicht so sehr, dass er sie sogar mit einem Vollbart nur teilweise verdecken vermochte. Diese Gesichtsdeformation war sogar so erheblich, dass er – trotz seiner Sportlichkeit – von der Wehrpflicht befreit wurde. Für diejenigen, die sich mit fernöstlichem Kampfsport auskennen: Er war so kräftig und durchtrainiert, dass er die Kung Fu-Übung des Drachenschwanzes 6 mal hintereinander ausführen konnte, ohne jedes Mal die Startposition aufnehmen zu müssen.

Beim Reden verzog sich sein Gesicht besonders stark zu einer Grimasse. So konnten ihn nur Leute, die ihn gut kannten, verstehen. Er war nicht in der Lage, mir seine Krankheitsgeschichte zu schildern, so redete ich mit seiner Mutter. Von ihr habe ich viele wichtige Details erfahren. Meine schockierendste Entdeckung dabei: meine sogenannten Kollegen hatten ihn nie behandelt. Ihr schrecklich-eklig unverantwortlicher Standpunkt dazu war, dass man ihn nicht zu behandeln bräuchte, obwohl es doch die Pflicht von uns Ärzten wäre, jedem Patienten zu helfen.

Ich war halt einfach sehr idealistisch, da ich aus einer Arztfamilie stamme. Stolz, zu einer Mediziner-Dynastie zu gehöre, halte ich mich bis heute an die Werte meiner Vorfahren und des Ärztestandes. Im Hinblick auf die gewissenlose kommerzielle Medizin unseres Jahrhunderts erinnere ich mich immer an die Worte meines Vaters – eines sehr bekannten Chirurgen in der sibirischen Millionenstadt Omsk. Er sagte: „Ein guter Chirurg würde auch ohne ein Honorar zu bekommen nie schlecht operieren. Aber ein schlechter Chirurg wäre auch bei höchster Vergütung nie in der Lage, gut zu operieren!“

Kommen wir aber wieder zum klinischen Fall meines Freundes zurück. Ich untersuchte ihn und es viel mir leicht, die offensichtliche Diagnose zu stellen: Fazialisparese (deutsch: Gesichtslähmung).
Damals war ich erst seit 2 Jahre Arzt für Neurologie und hatte noch nie einen Patienten, dessen Fazialisparese eine Folge der Poliomyelitis war. Daher wandte ich mich an meinen Dozenten Dr. med. W. G. Schmatko vom Neurologie-Lehrstuhl, dessen Lehrstuhlprofessor U. N. Savchenko ein hervorragender Neurochirurg und Neurologe war – und einer meiner Lieblingslehrer!

Dr. Schmatko untersuchte meinen Freund aufmerksam und bestätigte meine Diagnose, korrigierte mich aber in vielen wichtigen Details meines Behandlungsplanes, nachdem er den Patienten auf den Flur geschickt hatte. Schließlich sagte er mir: „Wir sind nicht in der Lage ihrem Freund zu helfen, da der Krankheitsausbruch bereits zu lange her ist. Aber ich hörte, dass in der usbekischen Stadt Andijon ein Koreaner – genannt »Djadja Wasja« (zu Deutsch: »Onkel Vasili«) den Ruf hat, viele Krankheiten zu heilen, u. a. auch diese. Ich kenne sein Erfolgsgeheimnis nicht, aber ich selbst konnte seine Erfolge bei Patienten sehen, denen wir nicht helfen konnten. Du scheinst keiner zu sein, der Standardwege oder -lösungen beschreiten will und du hast in China vier Monate lang traditionelle Chinesische Medizin gelernt. Was soll‘s, probier‘ doch einfach mal, ihn zu behandeln!“ Auch ich hörte bereits von »Djadja Wasja« aus Andijon und lernte Patienten von ihm kennen, und kein einziger dieser Patienten war von ihm enttäuscht.

Bis zum heutigen Tage bin ich meinem Dozenten Dr. Schmatko unendlich dankbar dafür, dass er mich damals so vehement ermunterte, diesen Weg zu beschreiten. Bereits 2 ½ Monate nachdem ich begann, meinen Freund zu behandeln, rasierte er sich seinen Bart ab, den er jahrelang gezwungenermaßen getragen hatte. Jeder konnte nun verstehen, was er sagte. Im Ruhezustand verzog sich sein Gesicht nicht mehr zu Grimassen, denn der Hypertonus seiner Gesichtsmuskulatur war verschwunden! Da es keine Wunder gibt, werde ich hier sicherlich nicht behaupten, zaubern zu können: Beim Reden brach die Gesichtsasymmetrie weiterhin durch! Aber ohne falsche Bescheidenheit darf ich sagen, dass der Unterschied des klinischen Bildes vor und nach meiner Behandlung beeindruckend war. Natürlich war ich nicht in der Lage, meine Freude zu verstecken und besuchte zusammen mit meinem Freund ein zweites Mal Dr. Schmatko, um ihm meine Ergebnisse zu zeigen und mich bei Ihm zu bedanken, dass er mich ermunterte, diesen Weg zu gehen. Den Anschub den ich durch ihn bekam, veränderte mein ganzes Berufsleben nachhaltig. Seit damals schickte mir Dr. Schmatko ab und zu Patienten, denen der Lehrstuhl für Neurologie in Omsk nicht helfen konnte. Den allermeisten davon konnte ich spürbar helfen, nur bei den wenigsten war ich auch nicht in der Lage, zu helfen.

Ebenso kamen Patienten zu mir, denen bis dahin noch kein Arzt geholfen hat. Da die Kollegen mich nicht erst nahmen und ich als „Schwarzes Schaf“ galt, arbeitete ich seit Perestroika und Glasnost während meiner Zeit in Russland nur noch als frei praktizierender Arzt, und nicht mehr in den staatlichen medizinischen Einrichtungen.

Die „verrechtlichte“ Medizin

Kommen wir aber wieder zum Thema Alzheimer-Krankheit zurück. Mich überraschte die absolute Unzulässigkeit der modernen, offiziellen Medizin und die Absurdität, mit der sie an die Behandlung von Krankheiten herangeht, v. a. bei solchen, die vom Gesundheitssystem als nichtbehandelbar angesehen werden. Eigentlich weiß doch jeder, wie ein wirklich heilen wollender Arzt vorgehen sollte: Eine richtige Diagnose stellen und eine Behandlung verschreiben die adäquat ist, den Organismus in den gesunden Zustand zurückzubringen indem alle Krankheitssymptome von selbst verschwinden.

Was dagegen macht die heutige Medizin? Jeder von uns war schon mal damit konfrontiert, dass sich der Arzt gedankenlos für eine symptomatische Therapie ent­schei­det, ohne die pathologischen Krankheitsprozesse zu berücksichtigen – eine übliche Praktik die Niemanden mehr überrascht. Unser heutiges Krankheitswesen vertritt nicht mehr eine menschlich heilende Medizin sondern eine von den Krankenkassen indoktrinierte – dem Patienten keine Hoffnung mehr geben könnende – Medizin, ausge­richtet nach betrieblich-technokratischen und pharmako­logischen Gesichtspunkten. Der Kranke selbst ist nicht mehr im Blickfeld weshalb auf ihn auch nicht mehr eingegangen wird und keine echte Behandlung und Rehabilitation mehr stattfindet – ein Zustand der durch die ständige Zunahme der auf dem Markt befindlichen Medikamente nicht verbessert wurde. Krankheiten wurden – so auch die Einsicht des berühmten US-amerikanischen Arztes Hunter Doherty „Patch“ Adams –  zu Geschäftsobjekten von institutionalisierten
Erwerbs­betrieben gemacht und werden nicht mehr als Leiden von Patienten angesehen. Gerade in den hochentwickelten Ländern erhält der Patient daher keine pathogenetische Behandlung mehr – vor allem bei den von der empirischen Evidenzmedizin als nicht erfolgversprechend angesehenen Krankheitsbildern. Das Ergebnis davon ist, dass an solchen Krankheitsbildern leidenden Menschen oft die Chance genommen wird, die letzte Lebensjahre mit Würde und Lebensqualität zu verbringen.

Formaljuristisch bekommt diese Denkweise ihre Ab­siche­rung durch die Tatsache, dass alle Rechtsschulen in der Westlichen Welt den (automatisch zwischen Patienten und Arzt abgeschlossenen) Behandlungsvertrag immer als Dienstvertrag ansehen, bei dem der leistende Arzt allein für sein Bemühen immer zu bezahlen ist auch wenn er keinen Erfolg vorweisen kann, während es viel humaner und patientengerechter wäre, ärztliche Behandlungen grundsätzlich als Werkvertrag einzustufen; Dann würden die Ärzte nur im Erfolgsfalle eine Bezahlung verlangen können! So sah es z. B. die antike Chinesische Medizin, deren Ärzte nur für die Tage bezahlt wurden, an denen ihr Patient gesund war!

Da jeder Mensch ein natürliches biologisches System ist unterliegen seine Lebensvorgänge nicht bürokratischen sondern biologischen Gesetzen. Ignoriert man diese Tatsache, ist es unmöglich, die Homöostase (= Konstant­erhaltung des inneren Milieus) des Patienten-Organismus wiederherzustellen; anders gesagt: Bei den Methoden des aktuellen Gesundheitssystems kann der Mensch nicht gesund werden! Offiziell hat sich das Gesundheitswesen die Wiederherstellung der Gesundheit zum Ziel gesetzt. In Wirklichkeit geht es dem Staat aber nicht um den gesunden Menschen sondern um den arbeitsfähigen Menschen. Im Krankheitsfalle hat der Arzt eine Krankheits­bescheinigung auszustellen. Aber was soll mit dieser bescheinigt werden? Die Arbeitsunfähigkeit! Die ärztliche Aufgabe ist primär nicht die Gesundung des Patienten sondern die Wiederherstellung seiner Arbeitsfähigkeit! Als Patienten erfahren wir dies immer wieder selbst und fühlen uns machtlos bei dem Wunsche, daran etwas verändern zu wollen.

Alzheimer-Krankheit – ein schwer überwindbarer Gegner

Gegenüber einem bestimmten Patienten aber auf die Moderne Medizin zu schimpfen und ihn mit theoreti­schen Über­legungen zu konfrontieren bringt diesem Patienten jedoch gar nichts. So habe ich, als ein Alzheimer-Kranker hilfe­suchend zu mir kam, einfach begonnen ihn zu behandeln, ohne mich in Theo­reti­sierer­reien oder „klugen“ Vor­trägen zu versteigen. Dieser konkrete Patient hatte bereits eine ergebnis­lose Behand­lung hinter sich und befand sich in einem Zustand der oft bei dieser Krankheit anzutreffen ist: Er bewegte sich von sich aus nie und sprach kein Wort. Trotz seiner voll­um­fäng­lichen Bewe­gungs­fähig­keit war bei ihm kein Bewe­gungs­wille zu erkennen, sogar auf die Toilette ging er nur auf Initiative seiner Verwandten welche jedes Mal hoffen mussten den Bedarf dafür aufgrund irgend­welcher An­zeichen rechtzeitig zu „erahnen“. Genauso verhielt es sich mit der Nahrungsaufnahme: Seine Ver­wandten fütterten ihn immer dann, wenn sie es für angebracht vermuteten, während der Patient nie Widerstand leistete, sodass man nicht erkennen konnte, wann er satt war, ob ihm das Essen schmeckte oder dergleichen mehr.

Er hatte keine räumliche Orientierung mehr und rea­gierte auf nichts außer auf Be­rührung der Zähne durch Löffel oder Trinkglas: In solchen – und nur in solchen – Mo­menten startete sein Kau- und Schluck­reflex, führte man ihm jedoch Speisen und Getränke ohne Be­rührung des Mundes zu (egal wie nahe), zeigte er keiner­lei Re­aktion.

Er reagierte nicht mehr wenn er angesprochen wurde, sondern nur noch auf laute Geräusche – z. B. einen um­kippen­den Stuhl –  indem er seinen Kopf fehlerlos in Rich­tung der Ge­räusch­quelle drehte. Seinen Kopf wie­der in die Aus­gangs­lage zurück­zu­drehen tat er jedoch niemals, warum haben wir nie heraus­be­kommen…

Er zeigte keinerlei Mimik, sein Blick schweifte immer auf einen fernen Punkt. Sogar wenn seine Kinder und Enke­linnen er­schienen änderte das nichts. Auf berührt und geküsst werden durch diese rea­gierte er sehr zeit­be­grenzt und mini­mal­ aus­ge­prägt.

Diesem Patienten – dem Vater meines Freundes – zu helfen, schien fast unmöglich, ich wollte ihm jedoch unbedingt helfen. Deshalb entschloss ich mich, mich aus­schließlich um ihn als einzigen Patienten zu küm­mern: so behielt ich ihn täglich 12 … 14 Stunden ohne Unter­brechung in meinem Blickfeld. Ich strengte mich sehr an, probierte die unter­schied­lichsten Be­hand­lungs­methoden aus, beob­achtete auf­merksam wie der Körper des Patienten darauf reagierte um gleich darauf wiederum meine Vor­gehens­weise anzu­passen – so­lange, bis ich endlich Methoden ent­deckte, die deutlich anschlugen! Jeder wird mir darin beipflichten, dass solch intensive und absolut indivi­duelle ärzt­liche Arbeit mit einem Patienten un­möglich ist unter den realen Be­dingungen, die man an staat­lichen und pri­vaten Kliniken üblicher­weise vor­findet.

Erzielte Resultate

Bereits nach drei Wochen zeigten sich folgende erste Ver­bes­se­rungen:

  • Einzelne Wörter verständlich auszusprechen, ohne jedoch ganze sinnvolle Sätze zu bilden.
  • Selbständig mit dem Löffel zu essen.
  • Ihm vorgemachte einfache Bewegungen nachzumachen.
  • Selbständig in die von mir vorgegebene Richtung zu gehen ohne ihn mit der Hand ziehen zu müssen (selbstverständlich unter meiner Aufsicht), obwohl er sich noch nicht räumlich orientieren konnte und nur mit meiner Hilfe Hindernisse umgehen konnte.

Die ganze Behandlung dauerte etwas mehr als sechs Wochen. Die Ergebnisse die ich in dieser Zeit erreichte überraschten nicht nur mich sehr; Seine Verwandten vermuteten, dass ich womöglich mit irgendwelchen kosmischen Welten verbunden bin. Hier nun eine Auflistung von dem, was besagter Patient nach sechs Wochen zusätzlich noch konnte:

  • Seine Bedürfnisse mit Mimik sowie mit Worten zu äußern.
  • Eigenständig Fernseher anzuschalten und Kanal anzuwählen.
  • Sich mit mir und anderen Leuten in seiner Muttersprache sowie der Landessprache zu unterhalten.
  • Alle Verwandten auseinanderzuhalten und von unbekannten Leuten zu unterscheiden sowie einige seiner früheren Bekannten zu erkennen.
  • Morgens mit Messer Obst zu schneiden und daraus frischen Saft mit einer elektrischen Saftpresse für die ganze Familie zuzubereiten ohne sich zu verletzen.
  • Selbständig auf die Toilette zu gehen und alle dafür nötigen Aktionen zu tätigen.

Selbständig (ohne Begleitung) Hallenbad zu be­suchen, das einige hundert Meter vom Wohn­haus entfernt war. Zumindest in den ers­ten 8…9 Monaten: Danach musste er hin und wieder Passanten nach dem Nach­hause­weg fragen, wobei ihn die Passanten immer ver­stan­den und er immer die eigene Adresse nennen konnte.

Geburt einer Methode

Parallel zu diesem Behandlungsprozesse arbeitete ich intensiv professionelle Schriften durch und durchsurfte das Internet, um vielleicht noch weitere Methoden zu entdecken die den Gesundheitszustand meines Patienten ver­bessern oder stabi­lisieren würden. Doch weder bei west­lichen wie öst­lichen Spezia­listen wurde ich fündig. Diese Tat­sache trieb mich dazu an, die Be­hand­lung der Alz­heimer-Krank­heit tiefer zu stu­dieren und meiner neu­ent­wickelten Methode eine wissen­schaft­liche Be­grün­dung zu geben. Vor allem für mich selbst wollte ich sicher­stellen, dass meine positiven Ergeb­nisse keine nur zu­fälligen waren und diese Me­thode auch an anderen Alz­heimer-Kranken an­wend­bar sei.

Ich ver­wandte einige Zeit, um das im Inter­net und in Bü­chern gesam­melte Wis­sen zu syste­mati­sieren und mit mei­nen eigenen – kleinen aber positiven – Erfah­rungen zu einer mehr oder weniger fer­tig­ anwend­baren Be­hand­lungs­metho­de zu­sammen­zu­fassen.

Ich wollte meine neuentwickelte Behandlungsmethode und meine neue Herangehensweise unbedingt in der Praxis einsetzen: Ich untersuchte acht Patienten, bei denen bereits von anderen Ärzten Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wurde. Bei sieben davon hatte ich die innere Gewissheit, ihnen nicht helfen zu können. Nur bei einem Klinischen Bild hatten die somatischen Symptome Ähnlichkeit mit denen meines ersten Patienten, obwohl deren psychische und kognitive Störungen stark differenzierten. Hier spürte ich die Sicherheit, erfolgreich behandeln zu können – was sich als richtig erweisen sollte: Ich erreichte die gleichen positiven Ergebnisse wie in meinem ersten Falle.

Meine Erfolge begeisterten mich und ließen mich tief in das Thema Alzheimer-Krankheit eintauchen – ich suchte absichtlich nicht nach Standardlösungen sondern nach neuen Methoden, Übungen usw. Damals führte ich viele Diskussionen und Brainstorming-Sitzungen mit diversen meiner Kollegen, von denen manche später meine Partner wurden.

Der nächste Schritt – die Existenzgründung unseres Teams – veränderte wesentlich meinen Energieeinsatz und die Art und Weise meiner Behandlungsarbeit. Heute hat dieses Team sechs Personen, jeder davon ein echter Profi auf seinem Gebiete und trägt mit seinem eigenen unikalen Beitrag zu unserem Geschäft bei.

Ein weiterer gigantischer Schritt nach vorne war für mich, als ich durch mehrere Publikationen des Engländers Tom Kitwood einem breiten Fachpublikum bekannt wurde. Er war kein Arzt aber Sozialpsychologe und Psychogerontologe. Sein Herangehen gegenüber Demenz-Patienten führte zu sehr überraschenden therapeutischen Ergebnissen. Mich wurmte nur eins: Ich war nach wie vor in der Situation, nur manchen Patienten wirklich helfen zu können – nämlich falls ich bei diesen ganz bestimmte Erfolgs-Anzeichen finden konnte.

Sie werden sich nun fragen: Welche Behandlung habe ich denn nun diesen beiden Patienten angedeihen lassen? Ich will hier nur eine allgemeine Antwort geben: Ich wandte Methoden der physiotherapeutischen Rehabilitation an – ohne jegliche Medikation!

Mein Know-how? Bereit zum Mitnehmen!

Warum ich meine von mir angewandte Methode hier nicht vollständig beschreibe?

Nicht einfach nur, weil man sein Know-how nun mal nicht verrät, sondern vor allem deshalb: Meine Methode könnten eh nur Spezialisten anwenden, welche neben ausreichender medizinischer Kenntnisse in ihrer beruflichen „Anamnese“ folgendes vorzuweisen haben:

  • Mehr als fünf Stunden täglich einen beinahe pau­sen­losen Hand­kontakt mit dem Pati­enten­körper.
  • Mindestens fünf Jahre kontinuierlichen Unterricht in einer Kampfsportart, bei der ein feinmotorischer Kontakt zum Gegner besteht. (Boxen und Fechten beispielsweise sind daher ungeeignet.)
  • Gutes Temperatur- und taktiles Gefühl in den Fingern und Handtellern.
  • Ausreichend entwickelte Empathiefähigkeit.
  • Ausreichend entwickelte Fähigkeit, die Körpersprache des Patienten zu lesen.

Sie werden mir sicher beipflichten, dass nicht viele Ärzte diese Kriterien erfüllen könnten. Allen anderen Leute – egal ob Laien oder Medizinern – meine Methode vollständig darzulegen würde ihnen nur ihre Zeit nehmen. Dabei sei angemerkt dass obig nur alle notwendigen Kriterien aufgelistet sind, aber wie sagt der Mathematiker so schön: „Notwendig ist nicht unbedingt ausreichend!“

Und Sie können mir glauben: Diese Kriterien sind objektiv gegründet und nicht nur meine subjektive Ansicht.

Meiner Ansicht nach macht es keinen Sinn, wenn Ärzte ohne die obig gelisteten Kriterien Alzheimer-Patienten behandeln. Behandlungen durch Ärzte, die nicht all diese Kriterien erfüllen, dürften – da bin ich mir sicher – zu 99 % keine positiven Resultate erzielen. Diesen bitteren Prozentsatz an Misserfolg hat die Medizin nämlich aktuell – es sei mir hier gestattet, ganz offen und ohne Beschönigung darüber zu sprechen! Den Spezialisten, die bereit sind die Angebrachtheit obig gelisteter Kriterien zu überprüfen, wäre ich gerne bereit, mein Know-how weiterzugeben.

Warum ich – ohne jedes Bedauern – dazu bereit wäre? Deshalb:

  • Ich bin sicher, dass es – in absoluten wie relativen Zahlen – sehr wenige solcher Spezialisten gibt.
  • Die Zahl der Alzheimer- und anderer Demenz-Kranker nimmt jährlich katastrophal zu, ungefähr um das 2,5 bis 3fache pro Jahrzehnt! Sogar dann, wenn alle Spezialisten ihre Kräfte und Mittel vereinigten, ist es jetzt schon nicht mehr möglich diese Menge an Patienten zu bewältigen.
  • Meine Behandlungsmethode ist effektiv aber leider nur bei maximal 20 % aller Alzheimer-Kranken anwendbar. Bei den übrigen 80 % ist, ganz ehrlich, auch mein Team bis jetzt nicht in der Lage, positive Ergebnisse zu erzielen – wie übrigens alle anderen Mediziner auch.
  • Aufgrund meiner bisherigen Erfahrung solcher zielgerichteten Arbeit kann ich sicher sagen, dass sogar ich mit meinem Team nicht in der Lage bin, mehr als 10…12 solcher Patienten jährlich zu behandeln.

Wegen all dieser Punkte kann ich Sie, sehr geehrte Kollegen, in der aktuellen Situation der Medizin – mit Verlaub – nicht als Konkurrenz ansehen.

Dem gewogenen Leser meine hochachtungsvollen Grüße,

ihr Arzt Statnikov

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